Das Zockerblog

Früher war einfach alles besser. Auch die Spiele.
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Mario Kart. In echt.

Bastian | 5. December 2008

MARIO KART (REMI GAILLARD)
gefunden über das geniale Nerdcore-Blog.
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World of Goo: Das Casual-Game des Jahres

Bastian | 5. November 2008

Es kommt selten vor, dass ich meine Kollegen im Büro einen ganzen Tag lang von einem Spiel zu überzeugen versuche, egal ob sie nun gestandene Hardcore-Zocker oder absolute Spielemuffel sind. Doch nach einem Abend mit „World of Goo“ hatte ich dieses unglaublich starke Mitteilungsbedürfnis, diesen Drang der ganzen Welt von der Großartigkeit dieses Spiels zu berichten. Und heute, nach einem weiteren Abend mit „World of Goo“ hab’ ich es endlich geschnallt: Dieses Spiel ist das Casual-Game des Jahres. Noch weit vor „Braid“ und den anderen Independent-Knallern, die wir in letzter Zeit erleben durften.

Die perfekte Mischung aus putzigen Charakteren, einer super-realistischen Physik und einem ebenso simplen wie genialen Sucht-Gameplay, fasziniert von der ersten Minute an. Wie einst bei Lemmings müsst ihr eine vorgegebene Anzahl putziger Wesen (hier: kleine, schleimige Bällchen) ins Ziel bringen. Der Clou: Die Kammeraden kleben wie notgeile Kohlenstoff-Verbindungen aneinander und lassen sich per Drag‘n‘Drop zu verschiedensten Formen zusammenketten. So werden Bücken und Türme meist aber ziemlich seltsame Strukturen bis zum rettenden Ziel gebastelt. Die Schwerkraft ist dabei euer größter Feind, denn jede instabile Verbindung bricht früher oder später in sich zusammen und ihr werdet ein gutes Stück zurückgeworfen.

Was einen Gamedesign-Ästheten wie mich so sehr begeistert: Durch das gesamte Spiel zieht sich eine glasklare Design-Linie, vom Hauptmenü angefangen, über die witzigen Tipps des unbekannten Schildmalers, bis hin zum fantastischen Soundtrack, der gleichzeitig an Tim-Burton-Filme und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnert. All das lässt, zusammen mit den putzigen Klebe-Tierchen, eine einzigartige Spielwelt entstehen, die nur von Leuten erdacht werden konnte, die wahre Künstler und absolute Gameplay-Genies zugleich sind.

In Deutschland kommt „World of Goo“ leider erst im Februar offiziell für Mac, PC und Wii auf den Markt, doch Kreditkarten-Besitzer können dank Internet sofort auf der Homepage der Entwickler zuschlagen. Kostenpunkt: 20 Dollar, die man nicht eine Sekunde lang bereuen wird.

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casual, mac, pc, wii, world of goo

Weihnachten! Jetzt!

Bastian | 21. October 2008

Danke, Heimspiel Games!

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dead space, fable 2, xbox 360

Von Sackpuppen, neuen Äpfeln und alten Pixelhelden

Bastian | 18. October 2008

Seit knapp zehn Tagen keine Updates hier. Schweinerei. Hat aber Gründe: Die große Weihnachts-Spielewelle nimmt gerade erst Fahrt auf, wird aber spätestens nächste Woche so richtig fies über mich hereinbrechen: “Far Cry 2″, “Dead Space” und “Fable 2″ werden die Tage zu lang und die Nächte zu kurz machen. Naja, und dann ist da noch dieses unverschämt gute “Little Big Planet“, seines Zeichens das zweite wirklich gute Spiel für die PS3 seit Markteinführung. Und dieses Miststück von “Litte Big Planet” ist sogar derart gut gelungen, dass ich nun, nach all den Monaten des Sony-Bashens und “Metal Gear Solid”-Verzichtens, ernsthaft über den Kauf der PS3 nachdenke.

Doch meine Frau und meine Xbox können froh sein, dass Apple Anfang der Woche neue Macbook Pros vorgestellt hat und ich einfach nicht umhin konnte und den Kaufen-Button klicken musste. Was soll ich denn machen? Leidenschaft hat auch etwas mit leiden zu tun, richtig? Also vorerst aus finanziellen Gründen keine PS3 und kein LBP – zumindest nicht bis Weihnachten. Und bis dahin gibt es ja dann vielleicht sogar ein drittes, wirklich gutes Spiel für die Playstation 3.

Apropos gutes Spiel: Ich habe nun in “Dragon Quest IV: Die Chronik der Erkorenen” schon stattliche 13 Stunden Spielzeit auf dem Buckel. Das Spiel ist derart simpel und gleichzeitig so genial, man kommt einfach nicht davon los. Und das, obwohl es nur ein Remake eines 18 Jahres alten NES-Klassiker ist. Typisch “Dragon Quest” folgt das Spiel den steinalten Japano-RPG-Regeln, macht keine Experimente und sieht dank witziger Pixel-Protagonisten einfach zuckersüß aus. Vor größeren Bossen besteht zwar fast immer eine Grind-Pflicht, aber was soll’s. Der Ausflug in die gute alte Zeit, als Rollenspiele noch offline waren und aus Japan kamen, macht einfach irre Spaß.  Womit wir auch mal wieder beim Thema wären: Früher war alles besser, auch die Spiele.

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Apple, little big planet, nintendo ds, ps3, xbox 360

Die 150 besten Flash-Games

Bastian | 8. October 2008

Spiele müssen nicht immer in HD sein, mit zigtausend Polygonen um sich werfen oder gleich mehrere Millionen Dollar für die Entwicklung verschlingen. Simpel-geniales Gameplay ist König. Das habe ich in den letzten Wochen bei einem verdammt harten Highscore-Battle mit “Geometry Wars 2″ ein weiteres Mal feststellen müssen. Das geniale Sucht-Gameplay und ein äußerst hartnäckiger Kollege haben mich einfach nicht aufhören lassen mit Dreiecken auf Vierecke zu ballern. Bis der Arzt kam.

Nerds wie ich stehen auf so ‘n Zeug und bekommen mit folgendem Link genügend Spielspaß bis zum Release von “Duke Nukem Forever” geboten. Kostenlos, natürlich.

Klickst du hier: Die 150 besten Flash-Games.

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casual, flash, retro

PURE: Fun-Racer mit Edel-Optik

Bastian | 28. September 2008

Wenn es um Rennspiele geht, ist mein Geschmack recht ungewöhnlich: Alles was nach Simulation und Realismus riecht, macht mir einfach keinen Spaß. Zu komplex, zu steile Lernkurven, einfach zu wenig Fun. Doch sobald es hochgradig unrealistisch, futuristisch und möglichst quietschbunt wird, lerne ich Strecken auswendig, tune meine Flitzer bis zum Anschlag und nehme sogar an Online-Wettrennen teil. Meine Favoriten unter dieser besonderen Gattung der Rennspiele: Wipeout, Burnout, SSX, Outrun, Ridge Racer, Amped und natürlich Mario Kart.

Diese Liste wird ab heute um einen weiteren Referenztitel erweitert: PURE von den Blackrock Studios. PURE ist so etwas wie eine Mischung aus SSX und Amped, nur auf selbst gebauten Quad-Bikes. Diese Spielspaß-Punktlandung sieht nicht nur unverschämt gut aus, sondern spielt sich auch so.

Nach der ersten Probefahrt mit der Demoversion hatte ich jedoch Bedenken: PURE sah zwar absolut genial aus, nur wirkte das Gameplay irgendwie ziemlich dünn und war obendrein viel zu einfach. Nach einem Wochenende im Sattel der Vollversion kann ich euch beruhigen: Sobald man die höheren Motorklassen freischaltet, geht ordentlich der Punk ab. Gerade in den trickbetonten Freestyle-Rennen entdeckt man dann immer verrücktere Combos und schraubt mit jedem Durchgang an einem neuen Highscore. Doch auch die Wettrennen und Sprints werden im Laufe der Einzelspieler-Welttournee immer anspruchsvoller: Wer die Strecken nicht auswendig kennt oder seine Nitro-Boosts falsch platziert, ist schneller aus dem Rennen als er “ATV” sagen kann.

Wer daran Gefallen findet, seine Flitzer mit einer gefühlten Quadrillion verschiedener Bauteile, Farben und Aufklebern ganz individuell anzupassen, der hat in PURE ausreichend Gelegenheit dazu. Doch das Herumgeschraube wirkt sich auch auf die Leistung der Quads aus, weshalb selbst ein Customizing-Muffel wie ich zwischen den Rennen zum Schraubenschlüssel greift. Und dann ist da natürlich noch der Online-Modus, der in den beiden zentralen Spielmodi, Wettrennen und Freestyle, hervorragend funktioniert und auf Anhieb Spaß macht. Gerade die gemeinsame Freestyle-Punktejagd hat es mir angetan, denn nur wer perfekte Combos schafft, verblüfft die Mitspieler mit schier unerreichbaren Highscores.

Der Soundtrack hat ohnehin einen Preis verdient, schließlich ist mit “Pendulum” die beste Drum’n'Bass-Band der Welt vertreten, mehr brauch ich nicht. Wem das nicht reicht, der kommt mit Tracks von “Wolfmother” und “Subways” ebenfalls auf seine Kosten.

Mainstream-Zocker werden sicher ein paar zusätzliche Spielmodi, halbnackte Mädels und Gangster-Rap vermissen oder an den uncoolen Fahrer-Charakteren herummäkeln. Ich brauch’ diesen Kram nicht und brettere absolut zufrieden über die halsbrecherischen Pisten von PURE. Der kurzweilige und spielerisch hervorragend umgesetzte Funracer wirkt absolut rund und ist alles andere als ein Grafik-Blender. Hier haben endlich mal wieder talentierte Entwickler technisch und spielerisch ins Schwarze getroffen. Kaufen!

Jede Menge Videos zu PURE gibt’s hier: http://www.youtube.com/user/PureVideospielGER
Kaufen kann man PURE ab sofort für Xbox 360 und Playstation 3

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funracer, pure, xbox 360

Duke Nukem 3D auf Xbox Live Arcade

Bastian | 22. September 2008

Great news everyone: Duke Nukem 3D kommt für Xbox Live Arcade! Und das schon morgen! Mehr Infos hier: http://www.xbox.com/en-US/games/d/dukenukem3dxboxlivearcade/

Als kleine Einstimmung hier schon mal ein Soundboard mit Dukes legendären Sprüchen.

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Half-Life meets Tom Cruise

Bastian | 3. September 2008

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half-life

Games Convention 2008

Bastian | 21. August 2008

Die mittlerweile größte und beliebteste Spielemesse der Welt scheint auch in diesem Jahr einen äußerst guten Start hinzulegen. Schade, dass Leipzig im nächsten Jahr um eine seiner coolsten Attraktionen ärmer sein wird. Was die Berichterstattung angeht, bin ich eben bei Kotaku auf eine sehr ordentliche Übersicht zu allen wichtigen Ankündigungen, Videos und Previews gestoßen. Wer also kein langes Geschwurbel lesen möchte, sondern nur die harten Fakten in aller Kürze will, der wird dort mehr als fündig.

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Bionic Commando: 8-Bit in HD

Bastian | 16. August 2008

Der Summer of Arcade hat es ja wirklich in sich: Das seit letzten Mittwoch auf Xbox Live Arcade erhältliche “Bionic Commando: Rearmed” ist eines der besten 8-Bit-Remakes der Spiele-Geschichte. Egal ob Grafik, Gameplay oder Sound: In allen Bereichen hat man die einstige NES-Perle auf den aktuellen Stand der Technik gehievt, jedoch ohne den Charme des Originals auch nur anzukratzen. Aus Pixel-Sprites wurden 3D-Modelle, dennoch spielt man in der einzig wahren Perspektive: in 2D. Kindheitserinnerungen sind nunmal frei von Problemen mit der virtuellen Kamera. Selbst der Sound klingt modern, bietet aber viele kultige Chipmusic-Passagen und macht Lust, die alten SIDs und MODs  von der Backup-Platte hervorzukramen. Die Entwickler haben den vertikal scrollenden Abfang-Missionen sogar ein Remix von Rob Hubbards Kult-Soundtrack zur C64-Perle “Commando” spendiert. Wenn das mal kein Anzeichen von absoluter Nerd-Genialität ist?

Und dann erst dieses bockschwere, manchmal sogar an der Frustrationsschwelle kratzende Gameplay! Ja, meine Herren, die Spiele der 8- und 16-Bit-Zeiten waren fast alle so. Daran gibt es absolut nichts zu meckern, man muss sich halt jeden einzelnen Pixel der Level genau merken und mit jedem ausgehauchten Leben kommt man ein kleines Stückchen weiter. Wer einst wie ich “Super Ghost’n'Ghouls” durchgespielt hat, weiß, wovon ich rede. Als Sahnehäubchen auf diesem rundum perfekt gelungenen Retro-Remake haben die Macher eine riesige Anzahl virtueller Trainingslevel geschaffen, bei denen es ausschließlich um perfektes Greifarm-Timing geht. Und selbst die deutsche Lokalisierung der textbasierten Dialogscreens ist mehr als gelungen und überrascht mit jeder Menge Wortwitz (“ROFL? Englische Akronyme sind hier nicht erlaubt!). Jetzt müssten die Grin-Studios nur noch einen weiteren Auftrag von Capcom zur Entwicklung eines ebenso gelungenen Remakes zu “Ghost’n'Goblins” bekommen – das würde ich sogar zum Vollpreis kaufen.

Apropos Vollpreis: Ich bin total von “Soul Calibur IV” enttäuscht. Ohne fesselnden Einzelspieler-Modus und mit ständig überfüllten Online-Lobbys hab ich schnell die Lust verloren. Klar, wenn das nächste Mal ein paar Dreamcast-Veteranen bei mir aufkreuzen, darf “Soul Calibur IV” nicht fehlen. Doch bis dahin wandert das gute Stück wohl erstmal in den Schrank.

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arcade, xbox 360

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