Das Zockerblog

Früher war einfach alles besser. Auch die Spiele.
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Kugelblitz im Video-Interview

Bastian | 1. September 2008

Interessantes Interview mit Boris “Kugelblitz” Schneider-Johne auf Golem.de. Interviews, garniert mit einem Video-Mitschnitt, sind schon ein echt tolles Format für Online. Wer lesefaul ist, zieht sich einfach schnell das Video rein. Super-Praktisch. Nur auf die User-Kommentare sollte man bei Golem.de wie immer nicht achten, denn dümmliche Kiddy-Flamewars muss ich mir auf einem IT-Newsportal wirklich nicht geben. Heise versteckt sowas wenigstens etwas weiter hinten. :)

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Bionic Commando: 8-Bit in HD

Bastian | 16. August 2008

Der Summer of Arcade hat es ja wirklich in sich: Das seit letzten Mittwoch auf Xbox Live Arcade erhältliche “Bionic Commando: Rearmed” ist eines der besten 8-Bit-Remakes der Spiele-Geschichte. Egal ob Grafik, Gameplay oder Sound: In allen Bereichen hat man die einstige NES-Perle auf den aktuellen Stand der Technik gehievt, jedoch ohne den Charme des Originals auch nur anzukratzen. Aus Pixel-Sprites wurden 3D-Modelle, dennoch spielt man in der einzig wahren Perspektive: in 2D. Kindheitserinnerungen sind nunmal frei von Problemen mit der virtuellen Kamera. Selbst der Sound klingt modern, bietet aber viele kultige Chipmusic-Passagen und macht Lust, die alten SIDs und MODs  von der Backup-Platte hervorzukramen. Die Entwickler haben den vertikal scrollenden Abfang-Missionen sogar ein Remix von Rob Hubbards Kult-Soundtrack zur C64-Perle “Commando” spendiert. Wenn das mal kein Anzeichen von absoluter Nerd-Genialität ist?

Und dann erst dieses bockschwere, manchmal sogar an der Frustrationsschwelle kratzende Gameplay! Ja, meine Herren, die Spiele der 8- und 16-Bit-Zeiten waren fast alle so. Daran gibt es absolut nichts zu meckern, man muss sich halt jeden einzelnen Pixel der Level genau merken und mit jedem ausgehauchten Leben kommt man ein kleines Stückchen weiter. Wer einst wie ich “Super Ghost’n'Ghouls” durchgespielt hat, weiß, wovon ich rede. Als Sahnehäubchen auf diesem rundum perfekt gelungenen Retro-Remake haben die Macher eine riesige Anzahl virtueller Trainingslevel geschaffen, bei denen es ausschließlich um perfektes Greifarm-Timing geht. Und selbst die deutsche Lokalisierung der textbasierten Dialogscreens ist mehr als gelungen und überrascht mit jeder Menge Wortwitz (“ROFL? Englische Akronyme sind hier nicht erlaubt!). Jetzt müssten die Grin-Studios nur noch einen weiteren Auftrag von Capcom zur Entwicklung eines ebenso gelungenen Remakes zu “Ghost’n'Goblins” bekommen – das würde ich sogar zum Vollpreis kaufen.

Apropos Vollpreis: Ich bin total von “Soul Calibur IV” enttäuscht. Ohne fesselnden Einzelspieler-Modus und mit ständig überfüllten Online-Lobbys hab ich schnell die Lust verloren. Klar, wenn das nächste Mal ein paar Dreamcast-Veteranen bei mir aufkreuzen, darf “Soul Calibur IV” nicht fehlen. Doch bis dahin wandert das gute Stück wohl erstmal in den Schrank.

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Summer of Arcade: Jeden Mittwoch ein Knaller

Bastian | 29. July 2008

In den nächsten Wochen wird laut Major Nelson auf Xbox Live Arcade jeden Mittwoch ein neues Highlight veröffentlicht. Nach Megagurken wie “Coffeetime Crosswords” stehen uns endlich wieder absolute Kracher ins Haus. Den Anfang macht gleich morgen, am 30. Juli,  “Geometry Wars: Retro Evolved 2″. Da werde ich wohl kaum zum Spielen von “Soul Calibur IV” kommen! Weiter geht es die folgenden Wochen mit diesen potenziellen Blockbustern:

06. August: “Braid”
13. August: “Bionic Commando: Rearmed”
20. August: “Galaga Legions”
27. August: “Castle Crashers”

Deckt euch schon mal mit genügend Microsoft Points ein, denn neben “Geometry Wars 2″ und “Galaga Legions” dürfte besonders “Castle Crashers” aus dem Hause “The Behemoth” mindestens so viel Spaß wie ein Vollpreis-Titel machen.

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retro, xbox 360, xbox live arcade

E3 2008: Kreative Pause bei Sony und Nintendo?

Bastian | 16. July 2008

Was ist nur los mit Sony und Nintendo? Deren Pressekonferenzen zum Start der diesjährigen E3 waren wirklich alles andere als spektakulär. Weit und breit keine bitter nötige Revolution bei Sony, dafür nur halbseidene Trailer zu Spielen, die irgendwann in ferner Zukunft etwas werden sollen. Bei Nintendo hatten die Kreativen wohl ebenfalls Urlaub: Kein einziges Spiel für Hardcore-Fans, höchstens vielleicht “Wario Land”. Soll das wirklich alles sein, was ich von euch zu Weihnachten bekomme? Warum heißt der einzige Kaufgrund für eine PS3 weiterhin “Metal Gear Solid”? Und warum gebt ihr nicht gerade jetzt, in dieser fantastischen Blütezeit des Konsolenmarktes, noch einmal so richtig Gas? Glaubt ihr tatsächlich, das Zeug verkauft sich in diesem Weihnachtsgeschäft mit solchen 1st-Party-Durchschnitts-Ramsch? Soll ich etwa wieder mit einem PC spielen?! So viele Fragen, aber keine Antworten.

Und ich Depp meckere im vorigen Beitrag noch über Microsoft! Bitte verzeiht mir, wie konnte ich nur jemals an euch zweifeln! Denn im Vergleich mit den beiden großen Konkurrenten steht Microsoft, auch dank des völlig neuen Dashboards, jetzt geradezu fantastisch da! Sehr schön, dann wäre ja zumindest die Frage “Wer dominiert das Weihnachtsgeschäft?” bereits geklärt.

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e3, microsoft, Nintendo, ps3, sony, wii, xbox 360

Final Fantasy XIII kommt für Xbox 360!

Bastian | 14. July 2008

Nach der Ankündigung diverser Produkte, die man so schon länger von Nintendo (Avatare) oder Sony (Singstar, EyeToy) kennt, gab es heute doch noch eine kleine Sensation auf Microsofts  E3-Pressekonferenz: Final Fantasy XIII kommt auch für die Xbox 360! Da wird sich der Herr Sony aber mächtig ärgern, schwimmen ihm doch so langsam die Felle, bzw. die exklusiven 3rd-Party-Games davon. Bleibt die große Frage, ob ein gleichzeitiger Release geplant ist. Und natürlich wann.

In other News: Es gibt im Herbst ein völlig neues Dashboard für die Xbox. Fällig ist das auf jeden Fall schon längst. Außerdem: “Geometry Wars 2″ soll schon nächsten Monat veröffentlicht werden!

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final fantasy, ps3, xbox 360

Grand Theft Auto IV: Das perfekte Spiel?

Bastian | 21. May 2008

gta iv grand theft auto

Endlich darf ich mir ein Fazit zu “GTA IV” erlauben: Nach 70 gespielten Missionen und insgesamt 17 Stunden Spielzeit fühle ich mich bei den folgenden Zeilen sicher. Schließlich möchte man der momentan heiligsten Kuh der Branche nicht unbegründet oder gar voreilig das Fell über die Ohren ziehen. Und eines gleich vorweg: Ich will hier nicht einfach nur einen auf Blogger-Opposition machen und kategorisch “dagegen!” sein. Nein, ich bin wirklich und ganz ehrlich von GTA IV enttäuscht.

Liest man die unzähligen Berichte und Blog-Einträge zu GTA IV, stößt man immer wieder auf lange, mit Begeisterung geschriebene Absätze über die unglaublich lebendige, abwechslungsreiche, riesige und gleichsam faszinierende Stadtsimulation von Liberty City. Klar, es verdient schon eine besondere Erwähnung, wie weit es künstliche Intelligenz und Detailverliebtheit in diesem Spiel gebracht haben. Die sorgen nämlich dafür, dass Liberty City nicht wie eine leblose Kulisse und deren Einwohner nicht wie die Pappkameraden am Straßenrand von “Gran Turismo” rüberkommen. Spielwelt 2.0 also? Check. Ich kenne die meisten Feinheiten dieser Stadtsimulation allerdings nur vom Hörensagen, bzw. Lesen. Warum? Weil es ich besseres in Liberty City zu tun habe!

Was jucken mich toll programmierte Passanten, Sonnenuntergänge und realistische Regengüsse, wenn ich entweder im Auto sitze oder im Taxi. Denn beides erfüllt die allgegenwärtige Hauptaufgabe des Spiels: Nämlich von Punkt A nach Punkt B zu kommen, und das möglichst schnell. Am Zielort passiert dann eines oder mehrere der folgenden Dinge:

  • Zwischensequenz läutet Mission ein
  • Ein Auto muss verfolgt oder gestohlen werden
  • Ein oder mehrere Gegner müssen getötet werden
  • Etwas wird in die Luft gejagt
  • Niko telefoniert
  • Zwischensequenz schließt Mission ab

Bis auf eine Handvoll löblicher Ausnahmen wie den genial inszenierten Banküberfall (OMFG!) war es das auch schon mit dem zentralen Gameplay von GTA IV. Das war schon immer so? Check. Wäre es mein erstes “Grand Theft Auto”, würde ich es sicher in den Olymp der Videospiele loben. Doch leider ist es das nicht, es ist mittlerweile mein sechstes wirklich intensiv gespieltes GTA. Gerade weil ich die Serie so begeistert verfolgt habe, ist für mich in Sachen Gameplay langsam aber ziemlich endgültig die Luft raus. Klar, Rockstar Games hat nach sieben Jahren des Experimentierens endlich das Kampfsystem gut spielbar hinbekommen und dadurch sogar einige Missionen ein gutes Stück spannender gemacht. Auch ist mancher Auftrag so geschickt variiert, dass einem die Eintönigkeit stellenweise sogar irgendwie entgeht. Doch leider sind das höchstens zehn Prozent aller im Spiel enthaltenen Missionen, der Rest läuft nach Schema F.

Wer auf Höhe dieses Absatzes aufgrund meiner Blasphemie tobt, wird sicher anführen wollen, dass man in Liberty City doch noch viiiiel mehr machen kann, als nur Missionen abzuschließen. Man kann Dart spielen, Bowlen gehen oder einfach nur völlig sinnfrei über Bürgersteige und deren Benutzer mit einem Hummer-Verschnitt brettern. Macht Spaß? Check. Aber nicht lange, schließlich möchte man ja wissen, wie es mit der Story um den slawischen Ex-Kriegsverbrecher weiter geht – und dazu müssen Missionen erledigt und Geld verdient werden. Doch in GTA IV hat man leider keine Möglichkeit mehr, all sein schwer verdientes Geld auszugeben. Dafür lernt man nun reihenweise ebenso virtuelle wie nutzlose Freunde kennen, die dann schön regelmäßig angerufen, besucht, bestiegen oder sonstwie bespaßt werden wollen. Spätestens nach dem zweiten “Freundes-Sidequest” war bei mir mit dieser Spielzeitverschwendung schluss, virtuelle Einzelgänger kommen schneller ans Ziel. Freundes-Feateure = Totaler Reinfall? Check.

Das Miniatur-Wunderland namens Liberty City verdient einen Preis und ihre detailverliebten Macher einen Entwickler-Orden. Die Marketing/PR-Jungs von Publisher Take 2 sind ganz klar die besten der Branche. Doch Rockstars Missionsdesigner gehören allesamt entlassen: Eine neue Stadt voller Details macht eben noch kein neues Spiel! Das hätten die Housers eigentlich schon früher merken können, schließlich waren die PSP-Ableger der Serie auch nichts anderes als gut vermarktete Zweitverwertung.

Doch bei dem großen Nachfolger, dem 99%-Wertungsdurchschnitts-Blockbuster, dem Plakatwand-Spammer, dem “Spiel der Spiele” – ja, bei so einem einzigartigem Werk der Spielkultur erwarte ich mir mehr als das, was ich bereits die letzten sieben Jahre gespielt habe.

Obligatorischer Relativierungs-Absatz: Versteht mich nicht falsch, das Spiel hat auch seine guten Seiten: Technisch sauber, große Stadt, mitunter auch gute Musik (Radio Broker) und eine extrem lange Spielzeit. Deshalb hat GTA IV auch eine hohe Wertung (85-90%) samt Gold-Award verdient. Doch alles war darüber hinaus geht, inklusive des Medienrummels und der zahlreichen Blanko-100%-Wertungen sind zu viel des Guten für ein Spiel, das neben einer für Serien-Neulinge höchst faszinierenden Stadtsimulation nur Gameplay-Recycling zu bieten hat. Das perfekte Spiel also? Nope, sicher nicht.

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grand theft auto, gta, rockstar

HALO: Nintendo-Style

Bastian | 16. May 2008

Noch ist das Wetter einfach viel zu schön für ein ausführliches GTA-Fazit.
Daher nun zu etwas völlig anderem:

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halo, Nintendo

Assault Heroes 2

Bastian | 14. May 2008

Eines meiner liebsten Arcade-Games ging heute in die zweite Runde: Assault Heroes 2 ist draussen! Die geniale Gameplay-Mischung samt Elementen aus unvergessenen Spielhallen-Hits macht die Daueraction rund um den schießwütigen Buggy zum Pflichtkauf.

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arcade, assault heroes, xbox 360

Ikaruga: Shooter-König auf Xbox Live Arcade

Bastian | 9. April 2008

Nach langer Abstinenz habe ich heute wieder feststellen müssen, dass “Ikaruga” eine verdammt harte Nuss ist! Dank Xbox Live Arcade komme ich zwar endlich wieder in den Genuss der einstigen Dreamcast-Perle, schaffe es aber auf Anhieb gerade mal in Level 3 – auf “Easy”! Dann ist endgültig Schluss und ich hab einen ebenso großen Knoten in den Fingern wie im Kopf. Denn bei diesem Spiel muss man nicht nur flinke Finger, sondern auch Köpfchen beweisen. Aber seht selbst, so spielt man diesen Edel-Shooter richtig:

Hut ab! Wir sind unwürdig!

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arcade, ikaruga, shooter, xbox 360

Condemned 2: Der Killer-Spieler in mir

Bastian | 6. April 2008

Condemned 2

Soeben habe ich “Condemned 2″ auf der Xbox 360 durchgespielt. Doch eigentlich sollte ich mich dafür schämen, denn noch vor kurzem habe ich an dieser Stelle “Manhunt 2″ so richtig zur Sau gemacht. Und in Sachen Gewalt dürften sich die beiden Games nicht sonderlich viel nehmen. Doch was hat den Killer in mir geweckt? Was hat mich dazu verleitet, dieses blutrünstige, Gewalt verherrlichende, geradezu ekelhafte Killerspiel mit erschreckend großer Begeisterung durchzuspielen?

“Condemned 2″ zeigt überdurchschnittlich viel Blut und mitunter einfach nur kranke Grausamkeiten. Da werden Emotionen geweckt, wie man sie von Filmen wie “Sieben” oder “Saw” her kennt – immer dann, wenn der Protagonist am Tatort unfreiwillig ein weiteres Stück in das kranke Gehirn des Killers eintauchen muss. Doch die gezeigten Scheußlichkeiten sind gleichzeitig auch einer der Hauptgründe fürs Weiterspielen, sorgen sie eigentlich für nichts anderes als Atmosphäre. Und die ist derart stark, bizarr und gruselig zugleich, das man es tatsächlich mit der realen Angst zu tun bekommt. Das erlebt man als Spieler einfach nicht sehr oft, denn die meisten Gruselspiele bleiben mit plumpen Zombie-Ballereien in der emotionalen Eintönigkeit stecken. Nur ganz selten zeigen japanische Perlen wie “Silent Hill” oder “Project Zero”, dass Angst ein verdammt intensives Gefühl sein kann – gerade bei einem interaktiven Medium wie dem Videospiel.

Der Mystery-Faktor in “Condemned” ist ebenfalls entscheidend: Es geht eben nicht darum, dümmlich auf alles zu ballern, was sich bewegt, herrscht doch ständig akuter Mangel an Munition und Verbandsmaterial. Die Gegner – teils real, teils nur Hirngespinste des Protagonisten – sind noch dazu relativ intelligent und wollen mit Köpfchen und blanken Fäusten erledigt werden. Und dann birgt auch die Story rund um den geheimen Kult der “Oro” überraschend viel Potential, man will einfach wissen, wie es weiter geht.

Das Problem ist nur, dass sich die Entwickler mit der Story viel zu viel vorgenommen haben und auch “Condemned 2″ mit einem unverschämt fiesen Cliffhanger abrupt beenden. Bei Fernsehserien geht das ja in Ordnung, beginnt die nächste Season in der Regel ein halbes Jahr später. Bei Videospielen wartet man gut ein Jahr oder noch länger, was pauschal jeden Cliffhanger zum Designfehler degradiert.

Von mir aus hätte man die gezeigte Gewalt auch ganz behutsam um eine Spur entschärfen können. Doch solange es “Condemned 2″ nicht einmal offiziell bei uns in Deutschland zu kaufen gibt und auf dem Cover ein dickes “18+”-Logo klebt, läuft seitens der Hersteller und auch meiner Meinung nach alles nach Vorschrift. Wer also in die Kategorie “18+” fällt, der kauft, spielt und gruselt.

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condemned 2, gewalt, killerspiele, sega, xbox 360

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