Das Zockerblog

Früher war einfach alles besser. Auch die Spiele.
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Feines Finetune!

Bastian | 7. March 2007

In den letzten Wochen bin ich neben pandora.com immer häufiger auf finetune.com gelandet. Und jetzt hat auch noch Kollege Tom eine personalisierte Finetune-Jukebox in sein Blog eingebunden – den innovativen Damen und Herren von Blogger.com sei Dank. Diese Schnarchnasen von WordPress haben derart geniale Features leider bisher noch nicht auf die Reihe bekommen. Macht aber nix, ihr bekommt meine persönlichen Lieblingshits aller Zeiten einfach als pfiffigen Hyperlink:

Hier klicken und artig auf “Play” drücken.

Diese personalisierten Internet-Radios sind echt was ganz was Feines. Nachdem ich mich gestern bis in die Puppen mit dem Hinzufügen und Suchen von Tracks auf Finetune beschäftigt habe, steht eine Sache für mich ganz klar fest: Finetune, Pandora, LastFM & Co. sind der nächste große 2.0-Deal – sofern es vorher keine rechtlichen Probleme gibt. So wie einst Youtube wird einer der Kandidaten bald für sehr viel Geld über den Ladentisch gehen. Mein Tipp an die Shopping-Abteilungen von Google und Yahoo: Kauft euch Finetune.com, der Laden ist seinen Kaufpreis wirklich bis aufs letzte Milliönchen wert.

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Da ist was Wahres dran…

Bastian | 6. March 2007

Bisher war ich zugegebenermaßen nicht sonderlich von Gamona.de überzeugt (außer vom 1A-Screendesign) – keine Ahnung warum, is ja auch egal. Doch diese Kolumne hier und diese hier waren wirklch sehr schön zu lesen. Da musste ich aus gleich mehreren Gründen richtig breit grinsen. Zumindest der gute Herr Schütz hat jetzt einen Leser mehr.

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iPhone – GEKAUFT!

Bastian | 10. January 2007
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Weihnachts-Dauerzock: Mein Fazit

Bastian | 26. December 2006

wiinker.jpgWeihnachten ist überstanden, höchste Zeit die spielerischen Erlebnisse der letzten Tage zusammenzufassen. Auf besonderen Wunsch zunächst noch ein paar Worte zu meiner frisch gekauften Wii-Konsole: Ohne rosarote Erstverkaufstag-Brille hab ich das Gerät nun etwas genauer in Augenschein genommen und dabei festgestellt, dass zwar nicht alles Gold ist, was glänzt, aber dennoch recht solide und gut durchdacht sein kann. Wenn man nämlich „Wii Sports“ mal ganz ehrlich und als Solozocker betrachtet, ist das Ganze nichts weiter als eine nett gemachte Techdemo. Viel zu simpel sind die Spielchen und trotz hohem Innovationsfaktor ist die Steuerung zu ungenau. Klar, das Wiimote-Konzept haut einen beim ersten Mal vom Hocker, aber nach ein paar Runden ist doch irgendwann die Luft raus. Der Mehrspielermodus ist natürlich dennoch weltklasse, ganz besonders auf Partys. Da ich aber über die Feiertage weder Partys geschmissen habe, noch die Bude voller Freunde hatte, liegt „Wii Sports“ schon seit Tag 2 nach Wii-Launch im Schrank. Macht nix, irgendwann kommt schon mal wer vorbei oder die Verlobte wird doch noch eines Tages zur Zockerin. (Letzteres aber wohl nur in meinen Träumen)

„Zelda: Twilight Princess“ hat mich schon deutlich länger fesseln können, obwohl ich die meiste Zeit der letzten Woche damit verbracht habe, meinen WOW-Hexenmeister im Schnelldurchlauf auf Level 24 hochzujagen. Zelda-Kurzfazit: Einem klassisch genialen Gameplay und einer überraschend präzisen Wii-Steuerung stehen eine stellenweise ziemlich miese Optik und eine völlig matschige Durchschnittsstory gegenüber. Doch Nintendos Firmenmotto „Tolle Spiele statt protziger Grafik“ zieht auch hier: Die verwaschenen N64-Texturen sind spätestens dann vergessen, sobald man einen der perfekt ausgetüftelten Dungeons und dessen Endgegner gemeistert hat. Ich habe nach knapp neun Spielstunden gerade den Gorgonen-Boss im Feuertempel besiegt und selten so viel Spaß mit einem Endgegner gehabt. Immer fair, aber trotzdem fordernd – sehr vorbildlich. Auch wenn die Kämpfe gegen Standardgegner aufgrund der Fuchtel-Steuerung dann doch viel zu simpel sind. Aber das würde jetzt zu sehr ins Detail gehen und ein ganzes Review will ich eh nicht schreiben.

Noch ein paar abschließende Worte zum Verhältnis zwischen Gameplay und Grafik: Ich habe in den letzten Tagen neben „Zelda“ natürlich auch „Gears of War“ gespielt. Wer von den beiden Spielen in Sachen Optik das Rennen macht, ist völlig klar. Doch in Bezug auf das eigentlich weit über der Technik stehende Gameplay kann Epics Grafikprotzer dem leicht unscharfem Low-Res-Link nicht mal annähernd das Wasser reichen. Dies sehen die Redakteure der von mir normalerweise hoch geschätzten Seite gamespot.com leider etwas anders. Spiel des Jahres wurde „Gears of War“. Ein Ergebnis, das für amerikanische Seiten natürlich typisch ist. Dümmliche Ballerspielchen mit Hammergrafik gewinnen da ganz gerne mal einen Award mehr als in Europa. Natürlich hat auch mir das Durchspielen von „Gears“ sehr viel Spaß gemacht und natürlich hab ich mich auch an der sensationellen Grafik der Zwischensequenzen aufgegeilt wie selten zuvor. Doch dieses dumpfe Ballern-Ducken-Nachladen-Ballern-Gameplay? Spiel des Jahres? Ne, wirklich nicht.

Was nicht heißen soll, dass für mich „Zelda“ das Spiel des Jahres ist. Ganz und gar nicht. Nachdem ich auch mit dem Sieger bei 4players nicht völlig einverstanden bin, halte ich mich in dieser Hinsicht lieber dezent zurück und spare mir zum ersten Mal seit fünf Jahren die Suche nach dem Spiel des Jahres. :)

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Mein Wii geht online

Bastian |

mapwii.jpgWow, der Internet-Browser des Wii ist wirklich klasse! Da kann sich der Möchtegern-HTML- Interpretierer auf Sonys PSP mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden. Sogar Youtube läuft astrein und bringt Flash-Videoschnipsel auf den großen Wohnzimmer-Fernseher. Ganz besonders 2.0ig ist auch mapwii.com, ein Service, mit dem man direkt vom Wii-Browser aus neue Freunde finden kann. Mashup vom Feinsten – somit wäre auch die von Haus aus total bescheuerte Freundes-Funktion des Wii endlich im Griff. Ich bin auch schon drin, also bitte adden!

Seit ein paar Tagen ist übrigens auch der Wetterkanal für den Wii (ich sage DEN Wii, da ich mich niemals mit dem offiziellen Artikel anfreunden werde!) verfügbar. Zwar kein Google Earth, aber der drehbare 3D-Wetterglobus ist schon ein echter Hingucker. Unbedingt ausprobieren!

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Second Life? Nein danke!

Bastian | 21. December 2006

Second Life

Wenn das mal kein Zufall ist: Gerade habe ich mich durch den fantastischen Cyberspace-Wälzer „Otherland“ von Tad Williams geackert, da häufen sich die Medienberichte über ein neuartiges MMORPG namens „Second Life“. Von einer autonomen Cyberspace-Welt, so schön wie das bezaubernde Temilún, ist da die Rede. Von Millionären, die alleine durch den Verkauf von virtuellem Land auch im „1st Life“ zu großem Reichtum gekommen sind. Und da ich gerade mal wieder der totalen WOW-Sucht verfallen bin, konnte ich nicht umhin, mir dieses scheinbar revolutionäre Spiel zu installieren. Doch was mich nach dem ersten Login erwartete, war alles andere als eine goldene Stadt: „Second Life“ sieht einfach unglaublich hässlich aus! Selbst die Level-1-Hoppelhäschen in „World of Warcraft“ sind tausendfach liebevoller animiert als die 200-Polygon-Fratzen in „Second Life“. Meine Spielfigur bewegt sich so, als würde sich dieser dauerpralle Volltrottel Pete Doherty neuerdings als Marionettenspieler verdingen und die Texturen im vermeintlich „zweiten Leben“ sind matschiger als die eines drittklassigen N64-Spiels.

Und der größte Witz: Es gibt tatsächlich Leute (und sogar Firmen), die in dieser virtuellen Polygonsuppe echtes Geld ausgeben! Nein danke, liebes Linden Lab – dann verschwende ich meine Zeit und mein Geld doch lieber mit Hardcore-Grinden in WOW. Da merkt man wenigstens schon alleine an der Präsentation des Spiels, dass talentierte Leute viel Zeit und Herzblut in ihr Projekt investiert haben.

Ja klar, „Second Life“ soll weder ein Computerspiel im klassischen Sinne sein, noch werden die Inhalte von ausgebildeten Designern geliefert – sondern von den Spielern selbst. Doch macht diese mit Quicktime realisierte Parallelwelt deshalb unbedingt mehr Spaß? Meiner Meinung nach nicht – schließlich will ich weder reales Geld für virtuelle Schuhe ausgeben noch Zeit in den Bau eines virtuellen Hauses investieren (das auf teuer gekauftem Grund stehen muss). Was haben sich die Macher dabei nur gedacht? Wohl genau das, was draus geworden ist: Ein riesiger Hype, der den Web-2.0-Wahn um Längen übertrifft – garniert von sehr positiver Pressearbeit, welche die ebenso lobenswerte wie kapitalistische Grundidee in den Himmel frohlockt, die pixelige und bescheuert bedienbare (virtuelle) Realität aber völlig außer Acht lässt. Oder um es im Otherland-Googleboy-Jargon zu sagen: „Ist mir echt viel zu scännig das Teil. Es cräsht, du cräshst und ich geh ex, basta!“

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Diese Büchse birgt nur Gutes!

Bastian | 16. November 2006

Mit diesem Linktipp bin ich wahrscheinlich Jahre zu spät, ich riskiers aber trotzdem: www.pandora.com fühlt sich meiner Meinung nach wie die Zukunft des Radios an. Das gute Stück bastelt ganz automatisch den persönlichen Wunschsender zusammen – zum Anfangen genügt die simple Eingabe der momentanen Lieblingsband. Das genial programmierte Flash-Programm sucht dann emsig nach ähnlichen Interpreten und bringt somit Lieder ins Spiel, die man bisher noch nicht kannte, aber aufgrund der eingegebenen Präferenzen wohl ziemlich sicher mögen wird. Meinen persönlichen Musikgeschmack hab ich so in den letzten Tagen schon ein gutes Stück erweitert und bin auf zahllose neue und richtig gute Bands gestoßen. Mein Kumpel Lou nennt das Ganze „Data-Mining“ auf höchstem Niveau – ich nenne es eine geniale Idee, die hoffentlich auch in Zukunft werbe- und unterbrechungsfrei bleiben wird.

Ach ja, gezockt wurde die letzten Tage natürlich auch: Deshalb weiß ich jetzt endlich, dass Guitar Hero 1+2 ihre Traumwertungen auch verdient haben und dass Final Fantasy im zwölften Teil endlich wieder zur längst in Vergessenheit geratenen Höchstform aufläuft. Mehr dazu in den nächsten Tagen, dann sollte ich nach über 30 Spielstunden auch mal Level 36 erreicht haben. Wenn ich jedoch großes Pech habe, ist bis dahin auch mein Beta-Key für Burning Crusade im Posteingang – dann fängt die blizzardsche Zeitvernichtung also doch noch vor dem offiziellen Release an. Und ich hatte mich schon so über die Verschiebung auf Januar gefreut. :-)

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Hype, aber Hit: Gears of War

Bastian | 8. November 2006

gears of warScheint ja gar nicht mal so übel zu sein, dieses Gears of War. Obwohl ich Cliffy B. im Mai noch live beim Spielen dieser super-blutigen Ballerorgie beobachten durfte, war ich recht lange skeptisch. Bis gestern Abend, nach dem Lesen und Schauen aller US-Online-Tests. Natürlich sind die Wertungen der US-Kollegen etwas vom Hype um das Spiel beeinflußt, aber schlecht ist das Teil nun definitiv nicht. Höchstens zu kurz – mit nur knapp acht Stunden Spielzeit eigentlich sogar entscheidend zu kurz.

Naja, dafür sieht es besser aus als jedes andere momentan erhältliche Videospiel und macht Sony pünktlich zum US-Start der PS3 ordentlich zu schaffen. Und das ist auch gut so. Warum Microsoft Gears of War allerdings nicht in Deutschland veröffentlichen will, ist mir nach der Durchsicht diverser Videoreviews absolut klar – mehr sinnlose Metzelei geht kaum noch. Ach ja, liebe Zeit-Leser: Bitte wegschauen, hier gibt es absolut nichts zu sehen.

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Youtube, die Erste!

Bastian | 3. November 2006
YouTube Preview Image

Irgendwann mußte es ja soweit kommen: Auch ich stelle heute mein erstes Youtube-Video online. In Ermangelung potentieller Zugriffs-Blockbuster und fehlender Lonelygirl15-Ambitionen muß ich wohl genau so wie der Großteil der Youtube-User anfangen: Mit einem kleinen, selbstgedrehten Video, das mehr oder weniger überhaupt nicht lustig ist und auch keine tiefgründige Aussagekraft besitzt. Die einzige Aussage ist vielleicht die, dass es sich nicht lohnt, in Los Angeles über den Freeway 101 in einem Cabrio zu fahren – schon gar nicht, wenn es sich dabei um einen Bus handelt.

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Zocker-Desktop leicht gemacht

Bastian | 26. October 2006

armyoftwoDas ich Flickr gaaanz toll finde, hab ich ja schon mal gesagt. Aber das sich das Teil auch für die visuelle Aufbereitung von Zocker-Desktops geradezu hervorragend eignet, wissen wohl nur die wenigsten. Auch ich bin auf diese fast unerschöpfliche Fundgrube wunderschöner High-Res-Artworks nur durch Zufall gestoßen.

Ein Klick auf diesen Link beschert euch auf jeden Fall schmucke Wallpapers bis zum Abwinken. Ach ja: Das Motiv für diesen Beitrag stammt aus “Army of Two” – mein Geheimtipp für nächstes Jahr, also gut merken!

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