Happy Birthday Gameboy!
Bastian | 23. April 2009Kollege Denis Brown wirft anlässlich des 20. Geburtstag unseres geliebten Nintendo Gameboy einen dreiminütigen Blick zurück in die Pionierzeit des mobilen Spielens.
Kollege Denis Brown wirft anlässlich des 20. Geburtstag unseres geliebten Nintendo Gameboy einen dreiminütigen Blick zurück in die Pionierzeit des mobilen Spielens.
Erinnert Ihr Euch noch an den Atari Jaguar, Sega Mega CD oder das Philips CD-i? Wohl nur die wenigsten von uns waren seinerzeit auch Besitzer dieser Geräte, denn sie befinden sich nicht ohne Grund in der Liste der zehn größten Konsolen-Flops auf ZEHN.DE
Während die PlayStation 2 mit über 140 Millionen verkauften Geräten die weltweit erfolgreichste Spielekonsole ist, lagen diese Geräte wie Blei in den Regalen. Darunter auch skurrile Experimente wie Segas 32 X, Multimedia-Schlachtschiffe wie das berüchtigte 3DO oder farbarme Zukunftsvisionen wie Nintendos Virtual Boy.
Ob an der mangelhaften Technik, überteuerten Preisen oder einfach nur schlechtem Marketing lag, lest Ihr in der Liste bei ZEHN.DE.
Will mich Nintendo für dumm verkaufen? Die schöne Mittzwanzigerin fotografiert sich selbst mit dem Nintendo Dsi und bewundert mit einem grenzdebilen Dauergrinsen ihr 0,3 Megapixel-Foto. Ihr hipper Boyfriend mach auch noch schnell ein Bild mit einem schicken Pixel-Rahmen drum herum. Heile Welt. Ja, ein persönliches Foto-Tagebuch kann so ein DSi sein. Innovativ. Konnte nur mein damaliges Sony-Handy vor vier Jahren auch schon.
Auf dem Zockerblog war in den letzten Tagen und Wochen nicht gerade viel los. Doch wer meinen Twitter-Feed (hier rechts in der Sidebar) beobachtet hat, weiß warum: Mein Arbeitgeber hat ein neues Portal namens www.zehn.de gestartet. Und als technischer Projektleiter hatte ich nicht nur in der super-spannenden Woche vor dem Start alle Hände voll zu tun. Auch weil wir mit der Technik für zehn.de absolute Pionierarbeit geleistet haben: Das Portal läuft nicht auf einem Webserver, sondern auf ‘zig tausend Webservern – in den weltweit verteilten Rechenzentren von Google. Der richtungsweisenden App Engine und unseren innovativen Entwicklern von Lovely Systems sei Dank.
Doch warum erzähle ich Euch hier von meiner Arbeit? Was hat das mit unserem gemeinsamen Zocker-Hobby zu tun? Ganz einfach: Auf zehn.de haben wir einen eigenen Bereich für Spiele-Listen!
Zum Start gibt es eine Retro-Ballerspiel-Liste von meinem Ex-Kollegen Denis Brown und eine Wii-Spiele-Liste von mir. Weitere folgen nächste Woche. Und: Ihr könnt Eure eigenen Top-Ten auf zehn.de schreiben! Was sind die Spiele des Jahres? Welcher Spiele-Soundtrack ist am schönsten? Und natürlich letzte große Frage unserer Zunft: Welche Konsole ist nun wirklich die beste?
Schaut vorbei auf zehn.de, ich freu mich auf Eure Listen!
Das Zocker-Ressort von Golem.de hat bereits den neuen Nintendo DSi getestet und im Video festgehalten. Jetzt gefällt mir das Gerät schon ein Stück besser, absolutes Highlight ist die interaktive Super-Mario-Musikvisualisierung. Fast schon ein klarer Kaufgrund für mich.
UPDATE: Lest mehr zum Nintendo DSi und warum ich mir den Handheld doch nicht kaufe, in diesem Beitrag.
Es kommt selten vor, dass ich meine Kollegen im Büro einen ganzen Tag lang von einem Spiel zu überzeugen versuche, egal ob sie nun gestandene Hardcore-Zocker oder absolute Spielemuffel sind. Doch nach einem Abend mit „World of Goo“ hatte ich dieses unglaublich starke Mitteilungsbedürfnis, diesen Drang der ganzen Welt von der Großartigkeit dieses Spiels zu berichten. Und heute, nach einem weiteren Abend mit „World of Goo“ hab’ ich es endlich geschnallt: Dieses Spiel ist das Casual-Game des Jahres. Noch weit vor „Braid“ und den anderen Independent-Knallern, die wir in letzter Zeit erleben durften.
Die perfekte Mischung aus putzigen Charakteren, einer super-realistischen Physik und einem ebenso simplen wie genialen Sucht-Gameplay, fasziniert von der ersten Minute an. Wie einst bei Lemmings müsst ihr eine vorgegebene Anzahl putziger Wesen (hier: kleine, schleimige Bällchen) ins Ziel bringen. Der Clou: Die Kammeraden kleben wie notgeile Kohlenstoff-Verbindungen aneinander und lassen sich per Drag‘n‘Drop zu verschiedensten Formen zusammenketten. So werden Bücken und Türme meist aber ziemlich seltsame Strukturen bis zum rettenden Ziel gebastelt. Die Schwerkraft ist dabei euer größter Feind, denn jede instabile Verbindung bricht früher oder später in sich zusammen und ihr werdet ein gutes Stück zurückgeworfen.
Was einen Gamedesign-Ästheten wie mich so sehr begeistert: Durch das gesamte Spiel zieht sich eine glasklare Design-Linie, vom Hauptmenü angefangen, über die witzigen Tipps des unbekannten Schildmalers, bis hin zum fantastischen Soundtrack, der gleichzeitig an Tim-Burton-Filme und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnert. All das lässt, zusammen mit den putzigen Klebe-Tierchen, eine einzigartige Spielwelt entstehen, die nur von Leuten erdacht werden konnte, die wahre Künstler und absolute Gameplay-Genies zugleich sind.
In Deutschland kommt „World of Goo“ leider erst im Februar offiziell für Mac, PC und Wii auf den Markt, doch Kreditkarten-Besitzer können dank Internet sofort auf der Homepage der Entwickler zuschlagen. Kostenpunkt: 20 Dollar, die man nicht eine Sekunde lang bereuen wird.
Wie hieß gleich noch mal das beste Flipper-Spiel für’s Mega Drive? Richtig: “Ecco the Dolphin”! Aber mal im Ernst: “Alien Crush Returns” scheint ein richtig schniekes Remake des kultigen Alien-Flippers für Nintendos Wii zu werden. Dafür würde ich sogar meinen Homebrew-Channel opfern. Mehr Infos hier und Bilder hier.
Seit knapp zehn Tagen keine Updates hier. Schweinerei. Hat aber Gründe: Die große Weihnachts-Spielewelle nimmt gerade erst Fahrt auf, wird aber spätestens nächste Woche so richtig fies über mich hereinbrechen: “Far Cry 2″, “Dead Space” und “Fable 2″ werden die Tage zu lang und die Nächte zu kurz machen. Naja, und dann ist da noch dieses unverschämt gute “Little Big Planet“, seines Zeichens das zweite wirklich gute Spiel für die PS3 seit Markteinführung. Und dieses Miststück von “Litte Big Planet” ist sogar derart gut gelungen, dass ich nun, nach all den Monaten des Sony-Bashens und “Metal Gear Solid”-Verzichtens, ernsthaft über den Kauf der PS3 nachdenke.
Doch meine Frau und meine Xbox können froh sein, dass Apple Anfang der Woche neue Macbook Pros vorgestellt hat und ich einfach nicht umhin konnte und den Kaufen-Button klicken musste. Was soll ich denn machen? Leidenschaft hat auch etwas mit leiden zu tun, richtig? Also vorerst aus finanziellen Gründen keine PS3 und kein LBP – zumindest nicht bis Weihnachten. Und bis dahin gibt es ja dann vielleicht sogar ein drittes, wirklich gutes Spiel für die Playstation 3.
Apropos gutes Spiel: Ich habe nun in “Dragon Quest IV: Die Chronik der Erkorenen” schon stattliche 13 Stunden Spielzeit auf dem Buckel. Das Spiel ist derart simpel und gleichzeitig so genial, man kommt einfach nicht davon los. Und das, obwohl es nur ein Remake eines 18 Jahres alten NES-Klassiker ist. Typisch “Dragon Quest” folgt das Spiel den steinalten Japano-RPG-Regeln, macht keine Experimente und sieht dank witziger Pixel-Protagonisten einfach zuckersüß aus. Vor größeren Bossen besteht zwar fast immer eine Grind-Pflicht, aber was soll’s. Der Ausflug in die gute alte Zeit, als Rollenspiele noch offline waren und aus Japan kamen, macht einfach irre Spaß. Womit wir auch mal wieder beim Thema wären: Früher war alles besser, auch die Spiele.
Wenn Online-Werbemittel doch nur immer so cool wie dieses hier wären:
http://de.youtube.com/experiencewii
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals in Bezug auf Werbung sagen würde: Bitte mehr davon!

Surftipp: Absolut lesens- und sehenswerte Liste der zehn schlechtesten Konsolen aller Zeiten. Aus offensichtlichen Gründen ist das Ganze nur als Grafik verfügbar, also einfach anklicken und aufmerksam nach unten scrollen.