Starcraft II – Battle Report
Bastian | 19. April 2009Sehr schönes Gameplay-Video zu Starcraft II. Sobald diese Blizzard-Granate auf dem Markt ist, zocke ich auch endlich mal wieder mit Maus und Tastatur.
via nerdcore.de
Sehr schönes Gameplay-Video zu Starcraft II. Sobald diese Blizzard-Granate auf dem Markt ist, zocke ich auch endlich mal wieder mit Maus und Tastatur.
via nerdcore.de
Es kommt selten vor, dass ich meine Kollegen im Büro einen ganzen Tag lang von einem Spiel zu überzeugen versuche, egal ob sie nun gestandene Hardcore-Zocker oder absolute Spielemuffel sind. Doch nach einem Abend mit „World of Goo“ hatte ich dieses unglaublich starke Mitteilungsbedürfnis, diesen Drang der ganzen Welt von der Großartigkeit dieses Spiels zu berichten. Und heute, nach einem weiteren Abend mit „World of Goo“ hab’ ich es endlich geschnallt: Dieses Spiel ist das Casual-Game des Jahres. Noch weit vor „Braid“ und den anderen Independent-Knallern, die wir in letzter Zeit erleben durften.
Die perfekte Mischung aus putzigen Charakteren, einer super-realistischen Physik und einem ebenso simplen wie genialen Sucht-Gameplay, fasziniert von der ersten Minute an. Wie einst bei Lemmings müsst ihr eine vorgegebene Anzahl putziger Wesen (hier: kleine, schleimige Bällchen) ins Ziel bringen. Der Clou: Die Kammeraden kleben wie notgeile Kohlenstoff-Verbindungen aneinander und lassen sich per Drag‘n‘Drop zu verschiedensten Formen zusammenketten. So werden Bücken und Türme meist aber ziemlich seltsame Strukturen bis zum rettenden Ziel gebastelt. Die Schwerkraft ist dabei euer größter Feind, denn jede instabile Verbindung bricht früher oder später in sich zusammen und ihr werdet ein gutes Stück zurückgeworfen.
Was einen Gamedesign-Ästheten wie mich so sehr begeistert: Durch das gesamte Spiel zieht sich eine glasklare Design-Linie, vom Hauptmenü angefangen, über die witzigen Tipps des unbekannten Schildmalers, bis hin zum fantastischen Soundtrack, der gleichzeitig an Tim-Burton-Filme und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnert. All das lässt, zusammen mit den putzigen Klebe-Tierchen, eine einzigartige Spielwelt entstehen, die nur von Leuten erdacht werden konnte, die wahre Künstler und absolute Gameplay-Genies zugleich sind.
In Deutschland kommt „World of Goo“ leider erst im Februar offiziell für Mac, PC und Wii auf den Markt, doch Kreditkarten-Besitzer können dank Internet sofort auf der Homepage der Entwickler zuschlagen. Kostenpunkt: 20 Dollar, die man nicht eine Sekunde lang bereuen wird.
Spiele müssen nicht immer in HD sein, mit zigtausend Polygonen um sich werfen oder gleich mehrere Millionen Dollar für die Entwicklung verschlingen. Simpel-geniales Gameplay ist König. Das habe ich in den letzten Wochen bei einem verdammt harten Highscore-Battle mit “Geometry Wars 2″ ein weiteres Mal feststellen müssen. Das geniale Sucht-Gameplay und ein äußerst hartnäckiger Kollege haben mich einfach nicht aufhören lassen mit Dreiecken auf Vierecke zu ballern. Bis der Arzt kam.
Nerds wie ich stehen auf so ‘n Zeug und bekommen mit folgendem Link genügend Spielspaß bis zum Release von “Duke Nukem Forever” geboten. Kostenlos, natürlich.
Klickst du hier: Die 150 besten Flash-Games.
Schöne Aufstellung der 10 (Wunsch)-Grundrechte für PC-Spieler:
http://www.edge-online.com/blogs/the-gamers-bill-rights
Leider sind diese Grundrechte ziemlich unvollständig. Hier meine Erweiterung:
11. Spieler haben das Recht sich eine Konsole zu kaufen, um darauf fehlerfreie und bessere Spiele schneller und ohne jegliche Hardware-Nervereien spielen zu können.
12. Spieler haben das Recht, endlich zu erkennen, dass PCs ausschließlich für MMORPGs geeignet sind.
13. Spieler haben das Recht auf einen flüsterleisen, formschönen und vor allem bugfreien Computer von Apple.
Das ist doch mal ein echt feiner Zug von EA: Passend zum Geburtstag von “Red Alert” und dem bald erscheinenden dritten Teil, gibt es das Original als kostenlosen Download. Direkt als ISO, einfach saugen und brennen. Hier geht’s zum Download, Genossen: http://www.ea.com/redalert/news-detail.jsp?id=62
Irgendwie bekomme ich gerade große Lust mal wieder ein Online-Rollenspiel zu spielen.
Die jahrelangen Spekulationen und Zocker-Fürbitten haben endlich ein Ende: Blizzard hat heute “Diablo III” angekündigt. Doch da die WoW-Macher bekanntlich für Qualität und perfekte Spielbarkeit stehen, kann es noch eine ganze Ecke dauern, bis wir endlich wieder auf Monsterjagd gehen können. Wenigstens zahlt sich der unglaubliche Erfolg von “World of Warcraft” nun auch für Blizzard-Fans der älteren Semester aus: Dank randvollen Kassen, stampft die Kultschmiede nach “Starcraft 2″ gleich noch einen Mega-Blockbuster aus der Erde. Lead-Designer von “Diablo III” ist übrigens Jay Wilson, den ich vor einigen Jahren bei einem Termin zu “Dawn of War” persönlich kennen lernen durfte. Jetzt macht der Mann das neue Diablo! OMFG!
Mehr Infos inkl. Bild- und Videomaterial gibt es hier, hier und hier. Und falls der knapp 20-minütige (!) Gameplay-Trailer auf der offiziellen Homepage zu langsam lädt, findet ihr hier einen Mirror.

Momentan begeistert mich das frisch in der offenen Beta angekommene “SmallWorlds“. Dieser gelungene Sims-Verschnitt auf Flash-Basis erinnert sehr stark an “Worlds Away”, einem grafischen Chat-Client von Compuserve aus dem Jahre 1996. Ich kann mich noch gut an die stundenlange Installation über mein damals “pfeilschnelles” 14.4er Modem erinnern. Doch dank DSL und Macromedias Technik-Geniestreich läuft “SmallWorlds” vollständig im Browser ab und bietet weitaus mehr als nur einen Chat mit personalisierten Avataren. Und besser als dieser Medienhype-Reinfall “Second Life” ist “SmallWorlds” schon jetzt. Ausprobieren kostet nichts, wir sehen uns dann im Cue Club!
Golem.de: Markt für Konsolenspiele deutlich gewachsen
Ich hab’s euch ja gleich gesagt..