Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte
Bastian | 14. December 2008
Hervorragender Beitrag des elektronischen Reporters zur Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte
Hervorragender Beitrag des elektronischen Reporters zur Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte

Wieder einmal hat mir Playstar vom GTA-Blog mit einem genialen Linktipp das Wochenende versüßt. ich habe mir eben in einem Satz diese geniale Chiptune-Dokumentation auf Pitchfork.tv angesehen und bin immer noch total aus dem Häuschen. Ja, diese Gameboy-Musiker sind totale Obernerds. Und wer nicht wie ich mit C64 und Gameboy aufgewachsen ist, wird in dieser elektronischen Kunstform wohl kaum sonderlich viel abgewinnen können. Ich, für meinen Teil, hätte in beim Blip Festival in New York auf jeden Fall bis zum Morgengrauen gerockt. Headbangend auf 8-bit-Sound. Als Nerd unter Nerds. Shit, wieso gibt es sowas nicht bei uns?!
Ich bin mal wieder etwas spät dran, auf einen Beitrag für dieses Meisterwerk der digitalen Kunst verzichte ich dennoch nicht: Masagin von Farbrausch / Neuro ist der absolute Hammer. Runterladen, anschauen, wegfliegen. Sofort!
Ein großes Dankeschön an die c’t für diesen geilen Artikel über 4chan! Epic win!

Vor ca. 5 Minuten habe ich “Portal” aus der “Orange Box” durchgespielt. Was für ein geniales Spiel! Einfach unglaublich, wie viel die Entwickler aus einer derart simplen aber gleichsam genialen Idee herausgeholt haben. Je Portal ein Feuerknopf, ein Button zum Springen und einer zur Interaktion – fertig ist die perfekte Steuerung für das Puzzlespiel aus der Zukunft.
Das Geniale daran: Man klopft sich mental nach jedem Level erneut auf die Schulter, wie man die Puzzles ohne fremde Hilfe hat lösen können. Doch das ist eigentlich der Verdienst der Entwickler, denn genau da wollte man mit dem Schwierigkeitsgrad auch hin. Doch dazu gehört einiges an Erfahrung in Sachen gutem Spieldesign und genau die haben die Portal-Jungs und -Mädels auf ganzer Linie bewiesen. Und dann diese Umsetzung! Ein subtil gruseliges Setting wie im Indiefilm-Klassiker “Cube“, aber ein Humor, der alle paar Meter neue Lacher voller tiefschwarzem Humor garantiert. Seit meinem guten alten Amiga habe ich mich nicht mehr so sehr mit einer simplen Computerstimme amüsiert.
Ich könnte gar nicht mehr aufhören dieses Spiel in den Himmel zu loben. Ok, etwas kurz vielleicht, aber neben dem Kuchen gibts ja noch mehr als Belohnung. Und bei dem garantieren Erfolg sollte ein Nachfolger nicht allzu lange auf sich warten lassen. Deshalb: Bitte kauft euch “Portal” und zeigt den Entwicklern damit, dass ihr noch mehr Kuchen, äh, Puzzles wollt!
Ach ja: Der Kuchen war wirklich lecker!
Gestern um 1.30 Uhr war es endlich soweit: Der letzte große Bösewicht in Rapture wurde von mir erledigt, das große Rätsel von “Bioshock” ist gelöst. Und genau so, wie sich mein Held im Laufe dieses Höllenritts dank zahlloser Gen-Spritzen immer mehr verwandelt hat, so habe auch ich eine große Veränderung durchgemacht. Denn dank Bioshock ist meine Erwartungshaltung gegenüber Egoshootern nun eine völlig andere. Was wird es das arme “Halo 3″ gegen Ende des Monats schwer mit mir haben – ist es überhaupt möglich, so viel Atmosphäre, Grafikpracht, spielerischen Tiefgang und eine derart geniale Soundkulisse wie die von Bioshock zu toppen?
Klar, auch dieser Meilenstein des Genres hat seine Schwächen: Bioshock ist stellenweise schlicht zu einfach und auch das Ausnutzen der Umgebung zum eigenen Vorteil ist eher eine Option als der einzig gangbare Weg. Denn wer will, der prügelt die Gegner einfach mit der Rohrzange weg und putzt jeden Big Daddy mit vier Granaten vom Schirm. Doch diese ebenso skurrile wie faszinierende Unterwasserwelt, die Ken Levine in Bioshock aus dem Nichts hat entstehen lassen, fesselt weniger durch ihre Shooter-Qualitäten, als durch ihre Bewohner und deren dunklen Geheimnisse. Und dank einer der besten deutschen Lokalisierungen der Spielegeschichte kommen alle Charaktere auch auf Deutsch wie echte Schauspieler rüber. Dabei sieht man sie meist nur als Schatten, die Stimmung wird fast immer durch simple Funkübertragungen erzeugt. Das hat seinerzeit bei “Aquanox” funktioniert und im vom Setting her sehr ähnlichen “Bioshock” erst recht. Und dann ist da dieses fantastische Grafikdesign, das obendrein auch noch so extrem wandlungsfähig ist. Jedes Viertel von Rapture begeistert aufs Neue, fast jeder Raum hat eine Geschichte zu erzählen oder ein Geheimniss zu verbergen.
Wie nach einem wirklich, wirklich gutem Buch brauch ich jetzt erst mal eine kleine Pause und etwas Abstand zum nächsten Abenteuer. Zu schön und zu frisch sind noch die Erinnerungen an Rapture, die Little Sisters, Atlas, Andrew Ryan und an eine der schönsten Spielewelten die ich jemals betreten durfte.
Die einen fahren zur Games Convention und spielen die nächsten Weihnachtshits, die anderen wiederum spielen schon jetzt das Spiel des Jahres. Die Rede ist natürlich von Bioshock, welches heute mit sensationellen Traumwertungen bei allen wichtigen Online-Spielemagazinen überhäuft wurde. Den überschwenglich vor Glückseligkeit strahl- und formulierenden Redakteuren kann ich mich nur anschließen. Schon vor einem Jahr, auf der E3 2006, kürte ich Bioshock zum meinem Spiel des Messe. Doch jetzt, nachdem ich die Demo auf der Xbox 360 durchgespielt habe, schlagen auch in meinem Blut die Endorphine Blasen.
Morgen, in der Mittagspause, gibt’s dann kein Halten mehr: Der Uncut-Spielehändler meines Vertrauens wird so lange belagert, bis ich dieses Hammerspiel noch am selben Tag endlich mit zittrigen Fingern in die Xbox schieben darf. Mehr zur sensationellen Atmosphäre dieses digitalen Gesamtkunstwerks gibts in den nächsten Tagen, wenn ich aus Rapture wieder aufgetaucht bin. Kaufen solltet ihr Bioshock aber trotzdem schon jetzt – nach Leipzig könnt ihr schließlich nächstes Jahr auch noch fahren!
Und nein, die Überschrift ist ganz und gar nicht zweideutig gemeint.
Die Jungs von Poke 53280 haben es wirklich drauf: Mit enormer Hingabe und Detailverliebtheit hat das deutsche Entwicklerteam eine großartige Hommage an den unsterblichen Klassiker Turrican geschaffen. Musik, Grafik und Gameplay lassen alte Erinnerungen an C64 und Amiga wach werden und fesseln dank hervorragendem Spieldesign nicht nur Retrozocker ans Gamepad. Und kostenlos ist diese Freeware-Perle auch noch – also nicht lange fackeln und sofort runterladen!
Ist euer blau-grüner Himmel-Wiesen-Desktop langsam etwas zu angestaubt? Spukt Google bei den Suchbegriffen “Wallaper” einfach viel zu viel Abzock-Mist aus? Dann folgt mal diesem Link, denn die Künstler bei depthCORE.com haben ein riesiges Füllhorn randvoll mit Edel-Wallpapers zu bieten.
Was? Das reicht nicht? Und ihr wollt auch noch mehr davon? Na dann bitteschön hier entlang.
Ups! Verklickt! Naja, eigentlich war ich ja nur auf der Suche nach den neuen Widgets von WordPress 2.2. Und kaum klicke ich aus versehen auf eine optisch total hippe, schwarz-orange-WP-Tapete, schon ist das ganze Zockerblog umgebaut. Macht nix, sieht ja ganz cool aus. Außerdem zählen optische Updates auch irgendwie als Updates …