Mizuguchis Meisterwerk in HD
Bastian | 30. January 2008
So könnte von mir aus jeder Mittwoch anfragen: Rez HD steht auf Xbox Live Arcade zum Download bereit! http://www.xbox.com/en-US/games/r/rezhd/default.htm

So könnte von mir aus jeder Mittwoch anfragen: Rez HD steht auf Xbox Live Arcade zum Download bereit! http://www.xbox.com/en-US/games/r/rezhd/default.htm
Natürlich hab ich mir Burnout Paradise gekauft! Das Teil macht ziemlich Spaß, auch wenn ich den Durchspiel-Fortschritt in Form eines schicken Missionsmenüs ein wenig vermisse. Aber DJ Atomica (dämlicher Name!) hält mich dennoch ziemlich auf Trab – zumindest was spielenswerte Herausforderungen anbelangt. Einsteigen, losfahren, Spaß haben. So einfach ist Burnout Paradise erklärt. “Smpl3 abr totl g3nle Fhrfrd3″ würden es die Dumpfbacken aus der PR-Abteilung von BMW wohl nennen.
Ach ja, auch das neue Advance Wars für den Nintendo DS spiele ich derzeit mit großer Begeisterung – zumindest wenn ich Zeit dazu habe. Denn momentan ist bei mir in Sachen Zockerei irgendwie die Luft raus. Viel mehr begeistert mich mein Mac, bzw. die darauf ab Werk installierten Scriptsprachen. Das hat mich schließlich dazu gebracht, ein ganzes Wochenende mit “Ruby on Rails” zu verbringen. Aber leider habe ich erst nach vielen Frustmomenten gemerkt, dass Rails 2.0.2 an etlichen Stellen nicht mehr mit den bisher im Netz erschienen Tutorials übereinstimmt. Schönen Dank auch für die Info, liebe Rails-Webseiten-Autoren. Die erste App läuft trotzdem und die Begeisterung ist immer noch da. Aber auch Python ist total spannend, denn aus diesen Scripts lassen sich auf einem Mac mit nur einem Klick eigenständige Anwendungen basteln. C0ding PhuN t0t4l!
Nachdem ich mich schon länger mit finetune.com, anywhere.fm und mediamaster.com beschäftigt habe, gefällt mir last.fm zunehmend immer besser. Seit heute gibt es dort sogar kommerzielle Titel fast aller großen Künstler in voller Länge und völlig kostenlos auf Abruf. Und das auch noch völlig legal, da entsprechende Verträge mit den großen Labels bestehen. Es tut sich was im Netz – ich bin dabei, beim Internetradio 2.0.

Meine lange Durststrecke bis zum Release von “Devil May Cry IV” und “Burnout Paradise” wurde letzte Woche von einem Überraschungs-Hit sehr angenehm verkürzt: “Omega Five“. Dieser Retro-Shooter mit NextGen-Grafik erinnert nicht nur an die guten alten Zeiten, als man unter “Ballerspiel” noch etwas völlig anderes verstanden hat, er wird diesem vergessenen Genre sogar überaus gerecht! Außerdem ist “Omega Five” ein handfester Beweis dafür, dass die Macher von Natsume neben Knuddel-Farmsimulationen auch noch zu ausgewachsenen SHUMPS fähig sind. Wem allerdings bei Namen wie “ThunderForce”, “Giga Wing”, “DonDonPachi”, “R-Type” oder “Radiant Silvergun” nicht vor nostalgischer Erregung der Daumen zuckt, der sei gewarnt: “Omega Five” ist bockschwer. Wer hier nicht wie in alten Zeiten jeden Gegner, jede Power-Up-Konfiguration und jedes Bullet auswendig lernt, verliert. Genial! Früher war eben doch alles besser!
In den letzten Wochen bin ich zu einem begeisterten Hörer von zwei verdammt guten Podcasts geworden. Und da “Bits und so” und “Games und so” für Konsoleros und Mac-Jünger die perfekte Kombination sind, muss ich hier jetzt mal einen offiziellen Surftipp loswerden. Die Macher der wöchentlichen Sendungen glänzen mit jahrelanger Erfahrung an Joypads und formschönen Rechnern – allen voran natürlich Timo Hetzel, Mitbegründer des deutschen Podcastings.
Also: iTunes aufmachen, runterladen, anhören.
Golem.de: Markt für Konsolenspiele deutlich gewachsen
Ich hab’s euch ja gleich gesagt..
Alle Jahre wieder: Nach dem jährlichen Konsum-Endspurt versinkt die Spieleindustrie in einem seltsamen Winterschlaf, der erst wieder kurzzeitig vom Besuch des Osterhasen unterbrochen wird. Das Pulver ist verschossen, die nächsten AAA-Titel müssen erst noch das Alpha-Stadium erreichen.
Doch so übel ist diese Marotte der Publisher gar nicht: Zwischen Weihnachten und Ostern kommt man so nämlich endlich dazu, den Stapel mit spielenswerten Titeln durchzuarbeiten. Dank diverser 20-Prozent-auf-alles-Aktionen bin ich jetzt nämlich doch noch in den Genuss von “Call of Duty 4″ gekommen. Sämtliche Tests zur Veröffentlichung des Neuzeit-Shooters klagten ja über einen viel zu kurzen Solomodus, priesen dafür aber die neu gesetzten Maßstäbe in Sachen Level- und Gameplay-Design. Nach den ersten paar Spielstunden kann ich da nur voll zustimmen: Alleine aus der vor Atmosphäre nur so strotzenden Tschernobyl-Mission könnte man ein eigenes Spiel machen: Ein reiner Scharfschützen-Shooter mit Online-Koop-Modus, das wäre doch mal was. Doch auch die Inszenierung der Zwischensequenzen und die vielen Überraschungs-Missionen sind in dieser kinoreifen Form nahezu einmalig. Bravo, Infinity Ward! Nach all der WWII-Ausschlachterei habt ihr euer Steckenpferd genau im richtigen Moment neu erfunden.
Nicht ganz so milde Worte fallen mir nach ca. 6 Stunden Spielzeit zu “Assassin’s Creed” ein. Da wurde einfach enorm viel Potenzial verschenkt. Eine optisch umwerfende Mittelalter-Spielwelt samt cooler Steuerung und ansprechenden Storyansätzen machen eben noch lange kein gutes Spiel. Mit ihren zahllosen Interviews hatte mich Jade Raymond ja fast schon zum rosarot bebrillten Lobeslied animiert, aber nach mehreren Stunden unter den Assassinen sehe ich wieder klar: Ich werde den Exkurs ins heilige Land zwar zu Ende spielen, doch bis dahin habe ich im Prinzip dann immer nur die selbe Mission unter einem ansteigenden Schwierigkeitsgrad gemeistert. Das bekomme ich auch bei Pacman, schönen Dank auch.
Ach ja: Ich hab über die Feiertage mal wieder mit “World of Warcraft” angefangen. Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob WoW auf meinem Mac Mini anständig läuft – und schon stand ich mit einem Level-15-Draenei-Krieger da. Getreu dem Motto von Elvin Atombender: Stay a while. Stay forever!