Bioshock: Mein Fazit
Bastian | 2. September 2007
Gestern um 1.30 Uhr war es endlich soweit: Der letzte große Bösewicht in Rapture wurde von mir erledigt, das große Rätsel von “Bioshock” ist gelöst. Und genau so, wie sich mein Held im Laufe dieses Höllenritts dank zahlloser Gen-Spritzen immer mehr verwandelt hat, so habe auch ich eine große Veränderung durchgemacht. Denn dank Bioshock ist meine Erwartungshaltung gegenüber Egoshootern nun eine völlig andere. Was wird es das arme “Halo 3″ gegen Ende des Monats schwer mit mir haben – ist es überhaupt möglich, so viel Atmosphäre, Grafikpracht, spielerischen Tiefgang und eine derart geniale Soundkulisse wie die von Bioshock zu toppen?
Klar, auch dieser Meilenstein des Genres hat seine Schwächen: Bioshock ist stellenweise schlicht zu einfach und auch das Ausnutzen der Umgebung zum eigenen Vorteil ist eher eine Option als der einzig gangbare Weg. Denn wer will, der prügelt die Gegner einfach mit der Rohrzange weg und putzt jeden Big Daddy mit vier Granaten vom Schirm. Doch diese ebenso skurrile wie faszinierende Unterwasserwelt, die Ken Levine in Bioshock aus dem Nichts hat entstehen lassen, fesselt weniger durch ihre Shooter-Qualitäten, als durch ihre Bewohner und deren dunklen Geheimnisse. Und dank einer der besten deutschen Lokalisierungen der Spielegeschichte kommen alle Charaktere auch auf Deutsch wie echte Schauspieler rüber. Dabei sieht man sie meist nur als Schatten, die Stimmung wird fast immer durch simple Funkübertragungen erzeugt. Das hat seinerzeit bei “Aquanox” funktioniert und im vom Setting her sehr ähnlichen “Bioshock” erst recht. Und dann ist da dieses fantastische Grafikdesign, das obendrein auch noch so extrem wandlungsfähig ist. Jedes Viertel von Rapture begeistert aufs Neue, fast jeder Raum hat eine Geschichte zu erzählen oder ein Geheimniss zu verbergen.
Wie nach einem wirklich, wirklich gutem Buch brauch ich jetzt erst mal eine kleine Pause und etwas Abstand zum nächsten Abenteuer. Zu schön und zu frisch sind noch die Erinnerungen an Rapture, die Little Sisters, Atlas, Andrew Ryan und an eine der schönsten Spielewelten die ich jemals betreten durfte.






Bin ganz deiner Meinung ... obwohl ich Bioshock noch nicht
Danger DoDo | 2. September 2007Bin ganz deiner Meinung … obwohl ich Bioshock noch nicht durchgespielt habe, bin ich mit jedem einzelnen Wort das hier nieder geschrieben wurde, sowas von 110% einverstanden. Ich werde heute wohl einen langen Abstecher nach Rapture machen, damit ich endlich weiß wie es ausgeht
Ich habs vor einer Woche in 3 laaangen Sessions beendet
sashel | 4. September 2007Ich habs vor einer Woche in 3 laaangen Sessions beendet und stimme in allen Punkten zu. Der einzige Kritikpunkt für mich ist der Schwierigkeitsgrad – wodurch der Respekt vor den Big Daddys leider schnell verflogen war. Steam hat mir das Spiel deutsch installiert… zuerst wollt ich das sofort ändern aber nach den ersten Dialogen hab ich gemerkt wie perfekt das Spiel lokalisiert wurde. Freu mich schon wieder Zeit für einen zweiten Durchlauf zu haben – diesmal auf Schwer und als Gnadenloser Adam-Jäger. Bin besonders gespannt wie sich das letzte Drittel der Story dadurch ändert da ich beim ersten Durchlauf jede Little Sister gerettet hab und es wohl noch einen alternatives Ende dazu gibt… Wie habt Ihr euch denn den Little Sisters gegenüber verhalten?
9 Stunden mit der Rohrzange Gegner plätten und billigstem Leveldesign
lou | 5. September 20079 Stunden mit der Rohrzange Gegner plätten und billigstem Leveldesign folgen macht für mich keinen guten Shooter und auch kein ‘atmosphärisch’ dichtes Spiel aus.
Bestenfalls ist Bioshock ein mittelmäßiges Spielerlebnis, welches sich nahtlos einfügt in die ‘hyped, but shitty!’ Games der letzten Zeit. (Stalker anyone?)
Die 50€ wären anderweitig besser angelegt gewesen.
Lou ,ich muss dir recht geben,,,,,,,Athmosphäre schafft es schon, das
lordcordt | 7. September 2007Lou ,ich muss dir recht geben,,,,,,,Athmosphäre schafft es schon, das Game ,jedoch bleibt es beim standart :::Außer der Sound, denn die soundkulisse ist schon sehr vielfältig und schafft ne menge an athmo,,,was die angeblich völlig unterschiedlich designten Levels nicht schaffen,,,es bleibt beim eintönigen ,,gegener sind selbst im schweren modus ,für jeden geuebten shoooter ein klaks….Da SAH es bei S:T:A:L:K:E:R schon anders aus )),,,alos wer sich nicht sicher ist ,dem rate ich bevor er sich dieses kauft ,doch lieber zum stlaker zu greifen kostet nur noch die hälfte und hat eine möchte behaupten, schönere und interessantere geschichte als die von bioshock,,,wozu der soundtrack der hammer die grafik der hammer ist,(und troztdem die performance nicht zusammen bricht) ,,,,,,,+ noch an den skurillen comicstyle ,ACHJA ZU GUTER LETZT !!!!!!!!!!!!!!!!
habe mich die ganze zeit gefragt was nun so toll am wasser ist …NEGATIV ::SELBST DAS WASSER , wirkt wie immer nicht als wasser ,sondern als interpretation von wasser))) aber dennoch ein guter versuch,,vielleicht bei direct x 11^^
Fand es auch nicht so Hammer es war gut keine
xbox360freak | 17. September 2007Fand es auch nicht so Hammer es war gut keine Frage, aber 10/10 und 96% ist das nicht wirklich! Aber es hat sich schon gelohnt auch wenn ich es nach 8 Std schon durchgezockt hatte!
[...] ballern kann ich auch wo anders. Trotzdem verdient Biowares
Sex mit einem Alien! « Das Zockerblog | 27. November 2007[...] ballern kann ich auch wo anders. Trotzdem verdient Biowares Idee ein Lob, da mich Rollenspiele mit Shooter-Elementen eigentlich schon immer begeistern konnten. Eine bessere Umsetzung des Kampfsystems wäre aber [...]